27-32 | 06.09.2027 – 09.09.2027 | Theologie des Verlassens – Wie heute von G*tt reden?

Die von Ulrike Sallandt angedachte Theologie des Verlassens ist sich der eigenen Grenzen bewusst: Weil G*tt sich selbst verlässt und sich jeder Vereinnahmung entzieht, muss auch theologische Rede vertrautes Terrain verlassen: Wie kann von G*tt gesprochen werden, ohne lediglich die traditionell etablierten Formeln zu verwenden? Dabei geht es theologisch darum, sich selbst kritisch zu befragen, eingefahrene Denk- und Sprachmuster zu überschreiten und sich gerade darin neu auf G*tt zu verlassen.

Inter-/transkulturelle, befreiungstheologische sowie post- und dekoloniale Perspektiven eröffnen neue Horizonte theologischen Denkens. Der Blick richtet sich auf die Zwischenräume: In glokalen kulturellen Transformationsprozessen erfahren sie als neue Orte theologischer Erkenntnis Aufmerksamkeit.

Das Kolleg sensibilisiert für eine (selbst)kritische demütige theologische Praxis, öffnet Raum, sich über die Konsequenzen für Praktiken im Kontext von Kirche und Gemeinde, Gesellschaft und Bildung sowie der eigenen Frömmigkeit und Spiritualität auszutauschen. Es lädt dazu ein, die eigene Weise, von G*tt zu sprechen, neu zu bedenken – kritisch, offen und im Vertrauen darauf, dass G*ttes Wirklichkeit stets größer ist als unsere Gewohnheiten und unsere Sprache.

Expertise
Prof.in Dr.in Ulrike Sallandt, Lehrstuhl für Systematische Theologie und Ökumene, Universität Oldenburg
Leitung
Studienleitung des Pastoralkollegs Niedersachsen, Loccum
Ort
Pastoralkolleg Niedersachsen, Loccum
Beginn
Montag, 06.09.2027, 15.00 Uhr
Ende
Donnerstag, 09.09.2027, 13.00 Uhr
Kosten
Teilnahmegebühr 90 Euro
Bei externen Anmeldungen zuzüglich 360 Euro für Unterkunft und Verpflegung. 

Kategorien: Theologie

Wann

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Veranstalter

Pastoralkolleg Niedersachsen

Kontaktperson

Mira Lindenberg
05766 81-126

Zielgruppen

Pastor*innen, Diakon*innen, FEA-Pflichtige/FEA-Berechtigte