Was bedeutet es, ein guter Hirte, eine gute Hirtin zu sein – heute, in einer komplexen, beschleunigten Welt voller Verantwortung, Erwartungen und den Ambivalenzen von Macht? Dieses Seminar lädt dazu ein, Fragen nach geistlicher Leitung, Verantwortung, Selbstfürsorge und machtsensibler Haltung aus einer ungewohnten Perspektive neu zu betrachten: im unmittelbaren Kontakt mit Natur und einer Schafherde. Die Begegnung mit der Welt der Schäferei eröffnet einen Erfahrungsraum, in dem uralte kulturelle und biblische Bilder von Führung, Fürsorge und Gemeinschaft körperlich, emotional und geistlich erfahrbar werden. In der Verbindung von Naturerfahrung, tiergestütztem Lernen, persönlicher Reflexion und geistlichem Austausch entsteht Raum, um die eigene Rolle und innere Haltung neu zu bedenken: Wie wirksam sind meine Worte und mein Handeln? Wie gehe ich mit Macht um? Und was bedeutet es, verantwortlich, achtsam und lebensfördernd zu leiten – für andere und für mich selbst?
Kategorien: Machtsensibilität, Geistlich leiten, Tiergestütztes Lernen, Naturspiritualität
Leitung: Silke Dobers, Thomas Steinke
Referent*innen: Anke Goertsches
Kooperationspartner: Evangelische Agentur - Team Spiritualität
Zusatzinformationen: Bei der Anmeldung als Kurswahl bitte 27/10 anklicken.